Der GutsMuths-Rennsteiglauf (Crosslauf auf dem Rennsteig in Gedenken an GutsMuths) ist der größte Landschaftslauf Mitteleuropas und gewiss einer der schönsten. Er führt über den Rennsteig genannten Höhenweg des Thüringer Waldes, eines romantischen deutschen Mittelgebirges. Jedes Jahr nehmen ca. 15.000 Läufer und Wanderer daran teil. Für Ostdeutschland hat die Veranstaltung zudem Kultstatus: Der seit den 70er Jahren stattfindende Lauf war die größte Breitensportveranstaltung der DDR, an der erfolgreich teilgenommen zu haben große Anerkennung in Sportlerkreisen verschaffte. Aber auch heute ist es ein Markenzeichen, GutsMuths-Läufer zu sein. (Zitat: Quelle)
HM ist für folgende Läufergruppen geeinet (ebenfalls Zitat der o.g. Quelle)
Optimistisch hatte ich die Anfahrt am Veranstaltungstag geplant, es lief auch bis kurz vor dem Startort Oberhof wie geplant, doch mit dem Stau im Rennsteigtunnel und dem regen Verkehr
auf den Zufahrten zum Ort hatte ich nicht gerechnet, so musste der Weg zum Abholen der Startnummer und zum Abgeben des Läuferbeutels mit den Wechselsachen zum Warmlaufen herhalten. Den Start habe ich nicht verpasst, konnte jedoch keine Bilder mehr machen.
Das Wetter war frisch, kurze Hose, lange Ärmel und Mütze, damit kam ich schon nach kurzer Zeit ins Schwitzen, aber als Neuling, besser, als irgendwann unterkühlt den Rest absolvieren zu müssen. Erst kurz über Asphalt und dann über Waldstrecken auf die Steigung. Mit den Namen der einzelnen örtlichen Abschnitte konnte ich mich noch nicht anfreunden. Auf jeden Fall habe ich den höchsten Punkt der Strecke wohlwollend und bei guter Verfassung überwunden. Die Bergab, wie später erwähnt, da habe ich etwas Tempo gelassen. Auf den Bergauf bin ich ganz gut mitgekommen und konnte auch mal überholen, doch was nutzt es dann bergab. Mit dem Ergebnis bin ich jedoch sehr zufrieden. Der Schnitt lag im Ziel bei 5.08 pro km. Die Prozentzahlen im Gesamt lagen bei 20,6 und in der AK bei 18,9%.
Im Ziel, waren die Beutelchen gut sortiert und tatsächlich, ich hab meinen gefunden und wärmende Sachen überziehen
Die letzen Meter wie auch die abschüssigen letzen Passagen waren reine Bergabpassagen, das Laufen lassen muss ich noch üben.
Der Zielraum war sehr überfüllt und die Orientierung fiel zunächst schwer.
Das ersehnte Läuferbier gabs nur gegen Gutschein, genauso wie die Läufersuppe.
Das grobe Profil stellt ungefährt die Emotionen dar, die ein Läufer erlebt. Die erste lange Steigung, mit der jeder rechnet, wird gut überstanden. Die Bergab, daran gewöhnt sich das Auge und der Fuß, muss er doch gezielt auf einigen steinigen, stark verwurzelten Passagen totz dichter Läufermenge (2-3 Meter Sichtweite- Läuferabstand) gesetzt werden. Überraschend war am Ende, wie schnell es die Läufer bergab einfach laufen lassen können.
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