
Es war super warm aber dennoch ein schöner Lauf mit einem Schnit von 5:00 min/km
Nette Läufe in und um Berlin (victory tastes sweet once you spit out the dirt)

Anmeldung und Start waren in der Nähe vom Kanzlerpark bzw. an der Lutherbrücke.
Kurz vor dem Start zur kurzen 5,1 km langen Strecke war noch nicht viel los.
Die Strecken waren überwiegend eben und asphaltiert, nur auf dem Rückweg waren kurze parkähnliche Strecken enthalten.
Das windige Wetter wurde meist durch die Bäume am Wegesrande abgehalten.

HM ist für folgende Läufergruppen geeinet (ebenfalls Zitat der o.g. Quelle)
Optimistisch hatte ich die Anfahrt am Veranstaltungstag geplant, es lief auch bis kurz vor dem Startort Oberhof wie geplant, doch mit dem Stau im Rennsteigtunnel und dem regen Verkehr
auf den Zufahrten zum Ort hatte ich nicht gerechnet, so musste der Weg zum Abholen der Startnummer und zum Abgeben des Läuferbeutels mit den Wechselsachen zum Warmlaufen herhalten. Den Start habe ich nicht verpasst, konnte jedoch keine Bilder mehr machen.
Das Wetter war frisch, kurze Hose, lange Ärmel und Mütze, damit kam ich schon nach kurzer Zeit ins Schwitzen, aber als Neuling, besser, als irgendwann unterkühlt den Rest absolvieren zu müssen. Erst kurz über Asphalt und dann über Waldstrecken auf die Steigung. Mit den Namen der einzelnen örtlichen Abschnitte konnte ich mich noch nicht anfreunden. Auf jeden Fall habe ich den höchsten Punkt der Strecke wohlwollend und bei guter Verfassung überwunden. Die Bergab, wie später erwähnt, da habe ich etwas Tempo gelassen. Auf den Bergauf bin ich ganz gut mitgekommen und konnte auch mal überholen, doch was nutzt es dann bergab. Mit dem Ergebnis bin ich jedoch sehr zufrieden. Der Schnitt lag im Ziel bei 5.08 pro km. Die Prozentzahlen im Gesamt lagen bei 20,6 und in der AK bei 18,9%.
Im Ziel, waren die Beutelchen gut sortiert und tatsächlich, ich hab meinen gefunden und wärmende Sachen überziehen
Die letzen Meter wie auch die abschüssigen letzen Passagen waren reine Bergabpassagen, das Laufen lassen muss ich noch üben.
Der Zielraum war sehr überfüllt und die Orientierung fiel zunächst schwer.
Das ersehnte Läuferbier gabs nur gegen Gutschein, genauso wie die Läufersuppe.
Das grobe Profil stellt ungefährt die Emotionen dar, die ein Läufer erlebt. Die erste lange Steigung, mit der jeder rechnet, wird gut überstanden. Die Bergab, daran gewöhnt sich das Auge und der Fuß, muss er doch gezielt auf einigen steinigen, stark verwurzelten Passagen totz dichter Läufermenge (2-3 Meter Sichtweite- Läuferabstand) gesetzt werden. Überraschend war am Ende, wie schnell es die Läufer bergab einfach laufen lassen können.Bereits der Zugang führte an den nördlichsten Skisprungschanzen Deutschlands vorbei in das gemütliche Jahn-Stadion.
Die Schanzen waren imposant.
Der Blick nahm vorweg, dass es dieser Lauf in sich hatte.
Eine superlange Steigung sowei zwei kürzere Steigungen mit Treppen, eine davon kurz vor dem Ziel forderten einen guten Trainingszustand. Leider war ich etwas zu schnell angegangen, konnte das Tempo meiner Mitläufer während der Mitte der Strecke noch halten, doch bergab und auf dem letzten Kilometer mußte ich sie ziehenlassen. Dennoch war das Tempo schneller als die sonst üblichen 5:30 während meiner Bergtrainings. Mit 4:46 bin ich auf Platz 32 von 110 Gesamt gelandet. Eine AK Wertung wurde diesmal erst ab AK 60 vorgenommen (es wäre der 4. in der AK gewesen).